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Wer Aluminium oder thermoplastische Kunststoffe mit einem Mehrschneider bearbeitet, kennt das Problem: Die Spannut läuft voll, die Reibungswärme steigt, und das Material beginnt zu schmieren oder zu schmelzen. Der Fräser verliert seine Schärfe, die Kante reißt aus. Der Einschneider löst das nicht durch besseres Material, sondern durch Geometrie: Nur eine Schneide ist im Eingriff, damit bleibt die gesamte übrige Nutgeometrie für den Spanfluss frei. Der Span kann abfließen, bevor er Wärme überträgt.
Der 30°-Rechtsdrall ist ausgelegt für aktiven Spantransport nach oben, weg vom Nutgrund, weg vom Werkzeug. Bei tiefen Taschen oder hohen Vorschüben bedeutet das: Die Späne verlassen die Bearbeitungszone, bevor sie sich wieder einarbeiten und die Schneide stumpf schleifen. Das Ergebnis sind gleichmäßige Nutgründe und gratfreie Oberkanten, die kaum Nacharbeit erfordern.
Der flache Stirnanschliff erlaubt direktes Eintauchen ohne Vorbohrung in Aluminium, Dibond und den meisten Kunststoffplatten ein relevanter Zeitvorteil.
Upcut-Einschneider heben das Material leicht an. Bei dünnen Platten oder unruhiger Aufspannung kann das zu Vibrationen führen. Auf Vakuumtisch oder mechanische Spannung achten.
Wenn die Sichtseite oben liegt und die Oberkante ausrissfrei sein muss (z.B. beschichtete Platten), ist der Downcut-Einschneider die richtige Wahl, er drückt das Material nach unten und liefert eine saubere Oberkante
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