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Hoch bioverfügbares Vitamin E mit wertvollem L-Glutamin für stoffwechselsensible Pferde bei erhöhtem Vitamin E Bedarf für die tägliche Fütterung - insbesondere bei MIM / PSSM2
Die wichtigste Aufgabe von Vitamin E ist seine antioxidative Wirkung gegen freie Radikale.
Freie Radikale entstehen im Körper ständig beim ganz normalen Zellstoffwechsel wie z.B. bei der Energiegewinnung unserer Zellen. Besonders bei Pferden im Hochleistungssport, bei psychischem oder physischem Stress entstehen vermehrt freie Radikale, da durch die vermehrte Energiegewinnung in den Zellen auch mehr freie Radikale entstehen.
Auch Giftstoffe im Körper lassen die Anzahl freier Radikale ansteigen. Freie Radikale sind instabile Sauerstoff-Verbindungen (es fehlt ihnen ein Elektron), die sehr aggressiv reagieren und auf der Suche nach Stabilität das nächstmögliche Molekül angreifen, um sich das fehlende Elektron zu holen. Im besten Fall ist das Vitamin C oder Vitamin E, im schlechtesten Fall sind das Proteine, Enzyme oder gar die Zellmembran einer Zelle. Vitamin C und Vitamin E können durch andere Stoffe wie z.B. Glutathion, Vitamin B2, Flavonoide oder Q10 wieder regeneriert werden.
Werden Proteine, Enzyme oder gar Zellen zerstört, kann es zu Störungen im Stoffwechsel und zu Zerstörung von Zellen kommen, da die Zellen durch den Angriff auf die Zellmembran keine Nährstoffe mehr erhalten können. Die Folge kann ein eingeschränkter Energiestoffwechsel mit Leistungsabfall und die Zerstörung von Zellen mit der Folge von degenerativen Prozessen oder Krankheiten sein. Durch die Zerstörung der Zellmembran können keine Nährstoffe mehr in die Zellen gelangen, besonders betroffen sind das Nervensystem, Leber-, Herz- und Muskelzellen. Werden ausreichend Antioxidantien in Form von Vitaminen, Flavonoiden oder Glutathion zur Verfügung gestellt, werden Zellstrukturen, Proteine und Enzyme weniger in Angriff genommen.
Vitamin E schützt auch die Gelenke vor Entzündungen (z.B. bei Arthritis), da es die Bildung entzündungsfördernder Stoffe hemmt.
Vitamin E kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Es muss in ausreichender Menge zugefüttert werden und da es wie Vitamin D, K und A zu den fettlöslichen Vitaminen gehört wird die Aufnahme durch die Zufütterung von ölhaltigen Saaten wesentlich unterstützt.
L-Glutamin ist eine Aminosäure, die zu einem Großteil in den Muskelzellen gespeichert ist. Glutamin spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Aminosäuren, d.h. es unterstützt die Herstellung von Aminosäuren, Proteinen und Purinen. Purine werden in den Zellen benötigt um DNA herzustellen. Die DNA trägt die Erbinformation.
Glutamin ist eine wichtige Aminosäure im Stoffwechsel der Muskelzellen, da es die Herstellung von Proteinen erhöht und den Proteinabbau vermindert. Die Skelettmuskulatur ist Hauptreservoir und Regulator des Glutamin-Gleichgewichts.
Bei Traumata, Schmerzgeschehen im Körper, oder z.B. nach operativen Eingriffen und extrem langanhaltenden physischen Belastungen wird Glutamin aus den Muskelzellen in das Plasma abgegeben, was einen verstärkten Proteinabbau in den Muskelzellen zur Folge hat. Wird Glutamin zugefüttert, wird der Abbau in den Muskelzellen reduziert.
Glutamin wird außerdem benötigt, um Glutathion herzustellen. Glutathion ist ein wichtiges Antioxidans, das in den Zellen seine Wirkung zeigt. Vor allem werden die durch Proteinabbau entstandenen freien Radikale durch Glutathion abgefangen. Bei Zufütterung von Glutamin wird auch der Abbau von Glutathion in den Muskelzellen reduziert.
Für MIM/PSSM2 Pferde stellt dieser Baustein einen wesentlichen Faktor im Fütterungsmanagement dar, der häufig vernachlässigt wird aber eine wertvolle Schlüsselrolle spielt, um sein Pferd mit hochwertigen Antioxidantien zu versorgen und die Leistungsfähigkeit der genetisch disponierten Muskulatur erhalten zu können.
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